Indian ist zwei Jahre älter als Harley-Davidson. 1901 bauten George Hendee und Oscar Hedstrom in Springfield, Massachusetts, ihr erstes Motorrad – und legten damit den Grundstein für die älteste amerikanische Motorradmarke. Über Jahrzehnte lieferten sich Indian und Harley ein Rennen um Rekorde, Rennsiege und Kundschaft, bis die Produktion 1953 endete.
2011 übernahm Polaris die Marke und startete sie 2013 mit dem Thunder-Stroke-Motor neu. Was danach kam, war kein Nostalgie-Projekt: Die heutigen Indian-Modelle verbinden klassische Proportionen mit moderner Technik – und mit der FTR verliess die Marke sogar bewusst das Cruiser-Schema.
Indian baut Motorräder mit Präsenz. Tiefer Schwerpunkt, wuchtige V-Twins, viel Drehmoment aus dem Drehzahlkeller – eine Indian drängt nicht, sie schiebt. Wer schon einmal eine Scout aus der Ortschaft heraus beschleunigt hat, kennt dieses Gefühl von ruhiger Kraft, das keine Drehzahlorgie braucht.
Gleichzeitig ist die Marke technisch näher an der Gegenwart, als das Design vermuten lässt. Fahrmodi, Traktionskontrolle, Kurven-ABS und Touring-Elektronik gehören je nach Modell zum Serienumfang. Das macht Indian auch für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die von japanischen oder europäischen Marken kommen und Cruiser-Feeling ohne technische Kompromisse suchen.
Die Scout ist der Einstieg in die Marke und ihr meistverkauftes Modell. Ihr flüssigkeitsgekühlter V-Twin dreht williger als bei klassischen Cruisern, das Fahrwerk ist handlicher als die Optik verspricht. Eine Scout ist ein Cruiser, den man auch auf kurvigen Strecken gerne bewegt.
Die Scout Sixty ist die kleinere Schwester mit 999 Kubik statt 1133. Weniger Leistung, tieferer Preis, gleicher Charakter – für viele der vernünftige Weg in die Marke, gerade als erste Indian.
Die Bobber-Variante nimmt der Scout die Chromteile und setzt auf reduzierte Optik: gekürzte Kotflügel, tiefer Lenker, mattes Schwarz. Sportlicher in der Sitzposition, kompromissloser im Auftritt.
Der Chieftain ist Indians Bagger für lange Distanzen. Verkleidung, Koffer, Audio und ein grosser Thunder-Stroke-V-Twin machen ihn zum Reisemotorrad für Leute, die Etappen in Stunden statt Kilometern messen.
Die FTR bricht mit dem Cruiser-Schema. Flat-Track-Optik, aufrechte Sitzposition, ein drehfreudiger 1203er-V-Twin – sie fährt sich eher wie ein grosses Naked Bike als wie eine klassische Indian. Für alle, die den Markencharakter wollen, aber keinen Cruiser.
Bei uns in Winterthur findest du regelmässig geprüfte Indian-Occasionen – vom Scout-Einstieg bis zum Chieftain für die grosse Tour. Jedes Fahrzeug durchläuft unsere Werkstatt, bevor es in den Verkauf geht.
Wir beraten dich ohne Zeitdruck, klären den Unterschied zwischen Scout, Sixty und Bobber am konkreten Fahrzeug und nehmen deinen aktuellen Töff in Zahlung. Service und Reparaturen erledigen wir anschliessend im eigenen Haus.
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