Ducati Diavel V4
Ducati Diavel V4
Ducati Diavel V4 kaufen – Power Cruiser mit V4-Herz in Winterthur
168 PS aus einem V4-Motor in einem Cruiser-Chassis – damit sprengt die Ducati Diavel V4 seit 2023 alle Kategoriegrenzen. Der V4 Granturismo mit 1.158 ccm stammt direkt aus der Multistrada und macht die Diavel zum schnellsten Serien-Cruiser der Welt. Wo andere Power Cruiser mit 100 PS zufrieden sind, setzt Bologna auf Supersport-Leistung im Muscle-Bike-Gewand. Der Occasion-Markt bietet 2026 erste Exemplare ab CHF 18.000 – bei einem Neupreis von CHF 26.990 ein spürbarer Wertverlust nach drei Jahren. Als Motorrad über 35 kW für erfahrene Piloten: Die Diavel V4 vereint italienisches Design-Drama mit Rennstrecken-Elektronik. Bei Moto Center Winterthur findest du handverlesene Occasionen mit Probefahrt-Garantie. Wer einmal den V4-Sound beim Ampelstart gehört hat, vergisst ihn nicht mehr.
| Neupreis Diavel V4 (ab 2023) | ab CHF 26.990 |
| Occasion Diavel V4 (2023-2025) | ab CHF 18.000 |
Warum steckt ein V4 in einem Cruiser?
Die Diavel-Geschichte beginnt 2011 – damals noch mit dem legendären L-Twin Testastretta. Ducati wollte beweisen, dass ein Cruiser nicht behäbig sein muss. Der Name «Diavel» kommt vom Bologneser Dialekt für «Teufel». 2023 folgte der radikale Schritt: Statt den bewährten L-Twin weiterzuentwickeln, verpflanzte Ducati den V4 Granturismo aus der Multistrada in die Diavel. Das Ergebnis: 168 PS bei 10.750 U/min und 126 Nm bei 7.500 U/min.
Der V4 Granturismo unterscheidet sich vom Panigale-V4 durch längere Wartungsintervalle (60.000 km bis zur Ventilkontrolle statt 24.000 km) und einen breiteren Drehzahlbereich. Die Desmodromik – Ducatis Markenzeichen mit zwangsgesteuerter Ventilbetätigung – bleibt erhalten. Der Sound? Ein heiseres Fauchen, das bei 6.000 U/min in aggressives Brüllen übergeht. Kein Vergleich zum dumpfen V-Twin-Grollen amerikanischer Cruiser.
- V4 Granturismo mit 1.158 ccm – gleicher Motor wie Multistrada V4, aber Cruiser-Abstimmung mit mehr Drehmoment im unteren Bereich
- Desmodromik mit 60.000 km Ventilkontroll-Intervall – dreimal länger als beim Panigale V4, Service-Kosten dadurch kalkulierbar
- 5 Fahrmodi (Sport, Touring, Urban, Wet, individuell) – jeder Modus ändert Leistung, Traktionskontrolle und Motorbremse
- Cornering ABS von Bosch – erkennt Schräglage und passt Bremskraft an, verhindert Aufstellen in Kurven
- Einarmschwinge rechts – Ducati-Signature-Element, erleichtert Hinterradwechsel und sieht spektakulär aus
- TFT-Display 5 Zoll – Smartphone-Konnektivität, Navigation, Anrufanzeige serienmässig
Was kostet die Diavel V4 als Occasion?
Der Neupreis von CHF 26.990 macht die Diavel V4 zum teuersten Serien-Cruiser auf dem Schweizer Markt. Nach drei Jahren Produktion (2023-2025) starten Occasionen bei CHF 18.000 für Exemplare mit 15.000-20.000 km. Gepflegte Bikes unter 10.000 km kosten CHF 21.000-23.000.
Der Wertverlust von rund 30% in drei Jahren liegt im Ducati-typischen Bereich. Zum Vergleich: Eine Harley Fat Bob verliert im gleichen Zeitraum nur 20%, eine BMW R 18 etwa 25%. Dafür bekommst du bei der Diavel Supersport-Technik.
Service-Kosten bei Ducati: Ölwechsel alle 15.000 km für CHF 350-450. Grosser Service bei 30.000 km mit Zahnriemen für CHF 800-1.000. Die Desmodromik-Kontrolle bei 60.000 km schlägt mit CHF 1.200-1.500 zu Buche – aber das ist erst nach Jahren fällig. Verschleissteile: Bremsbeläge vorne CHF 120, hinten CHF 80. Kettensatz CHF 450-550, Lebensdauer 20.000-25.000 km bei guter Pflege. Reifen (240er hinten!) kosten CHF 400-500 pro Satz.
Worauf beim Gebrauchtkauf achten?
Elektronik-Fehlerspeicher auslesen: Die Diavel V4 hat über 50 Sensoren. Fehlercodes im Speicher deuten auf Probleme hin – auch wenn aktuell nichts leuchtet. Ducati-Händler lesen kostenlos aus, freie Werkstätten brauchen Texa-Diagnose (CHF 80-120). Häufige Codes: Lambdasonde (CHF 250), Drosselklappen-Sensor (CHF 180).
Kupplungskorb-Geräusche: Die Diavel V4 hat eine Nasskupplung – anders als ältere Ducatis mit Trockenkupplung. Rasseln im Leerlauf ist NICHT normal. Kupplungskorb-Verschleiss bei aggressiven Starts: Reparatur CHF 800-1.200.
Auspuffanlage original? Viele Diavel-Besitzer tauschen auf Termignoni oder Akrapovič (CHF 2.500-4.000). Prüfe: Original dabei? Eintragung im Fahrzeugausweis? Nicht eingetragene Anlagen = Probleme bei MFK. Rückrüstung auf Original kostet CHF 1.500-2.000 wenn Teile fehlen.
Reifenverschleiss hinten: Der 240er Hinterreifen verschleisst bei 168 PS schnell. Mittlerer Bereich abgefahren nach 4.000-6.000 km bei sportlicher Fahrweise. Neuer Pirelli Diablo Rosso III: CHF 280. Prüfe Profiltiefe und Alterungsrisse.
Sturzschäden am Rahmen: Die Diavel hat keinen Sturzschutz ab Werk. Bei Umfallern leiden Lenkerenden (CHF 150), Spiegel (CHF 200 pro Stück) und die Verkleidungsteile am Tank (CHF 600-1.200). Rahmenrisse an den Motoraufnahmen bei harten Stürzen – genau hinsehen.
Servicehistorie Ducati-Händler: Ducati speichert alle Services digital. Lücken im Scheckheft? Nachfragen. Freie Werkstätten können Ducati-Service machen, aber die digitale Historie fehlt dann. Bei Garantiefällen relevant.
Batterie-Zustand: Die V4-Elektronik zieht auch im Stand Strom. Bikes, die wochenlang stehen, haben oft schwache Batterien. Neue Lithium-Batterie: CHF 250-350. Prüfe Spannung (sollte über 12,6V liegen).
Vergleichbare Modelle zur Diavel V4
Diese Power Cruiser spielen in derselben Liga – wobei «Liga» relativ ist. Im grossen Cruiser & Chopper Vergleich zeigt sich: Die Diavel V4 ist eine Ausnahmeerscheinung.
| Modell | Leistung | Gewicht | Occasion ab |
|---|---|---|---|
| Ducati Diavel V4 | 168 PS | 218 kg | CHF 18.000 |
| BMW R 18 | 91 PS | 345 kg | CHF 22.000 |
| Harley-Davidson Fat Bob | 93 PS | 306 kg | CHF 16.000 |
| Triumph Rocket 3 | 167 PS | 291 kg | CHF 19.000 |
BMW R 18: Der Gegenentwurf – 1.802 ccm Boxer mit 91 PS, aber 150 Nm Drehmoment schon bei 3.000 U/min. Klassisches Cruiser-Feeling statt Sportlichkeit. 345 kg Leergewicht machen Rangieren zur Übung. Für Puristen, die Sound und Hubraum über Leistung stellen. CHF 4.000 teurer als Diavel-Occasionen.
Harley-Davidson Fat Bob: Milwaukee-Eight 114 mit 93 PS – halb so viel wie die Diavel. Dafür der authentische V-Twin-Sound und die Custom-Kultur. 306 kg, aber tieferer Schwerpunkt. Service günstiger (CHF 300-400), Ersatzteile überall verfügbar. Für Lifestyle-Käufer statt Performance-Jäger.
Triumph Rocket 3: 2.500 ccm Dreizylinder mit 167 PS und absurden 221 Nm. Einziger echter Leistungs-Konkurrent. 73 kg schwerer als die Diavel, aber das Drehmoment kompensiert vieles. Britische Verarbeitung auf hohem Niveau. Occasion-Preise ähnlich, Service günstiger als Ducati.
Finanzierung für Power Cruiser
Moto Center Winterthur finanziert Diavel V4 Occasionen ab CHF 5.000 Kreditsumme. Zusage binnen 24 Stunden. Flexible Laufzeiten 24-60 Monate. Rechne mit Raten ab CHF 420 bei 48 Monaten für eine CHF 18.000 Diavel V4. Bei 36 Monaten: CHF 540. Bei 60 Monaten: CHF 350.
Lifestyle vs. Performance – die ehrliche Bilanz
Die Diavel V4 ist kein klassischer Cruiser. Die Sitzposition erinnert eher an ein Naked Bike: aufrecht, aber mit vorverlegten Fussrasten. Der breite Lenker gibt Kontrolle, die 770 mm Sitzhöhe passt für Fahrer ab 170 cm. Das Gewicht von 218 kg fahrfertig liegt 80-120 kg unter typischen Cruisern – und das spürt man bei jedem Richtungswechsel.
Der 17-Liter-Tank reicht bei 6,2 L/100km für 270 km. Im Sport-Modus mit viel Gas eher 200 km. Für Cruiser-Touren knapp, für Tagesausflüge ausreichend. Gepäckmöglichkeiten? Minimal. Soziussitz? Vorhanden, aber unbequem. Die Diavel ist ein Statement-Bike für Kurzstrecken und Kurvenorgien – keine Reiseenduro.
Der Sound verdient eigene Erwähnung: Der V4 klingt bei niedrigen Drehzahlen verhalten, fast zahm. Ab 5.000 U/min wacht er auf. Bei 8.000 U/min brüllt er wie ein Supersportler. Mit Termignoni-Anlage wird’s asozial laut – und illegal ohne dB-Killer.
Technische Daten Ducati Diavel V4
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Hubraum | 1.158 ccm |
| Leistung | 168 PS (124 kW) bei 10.750 U/min |
| Drehmoment | 126 Nm bei 7.500 U/min |
| Gewicht fahrfertig | 218 kg |
| Sitzhöhe | 770 mm |
| Tankinhalt | 17 Liter |
| Verbrauch | ca. 6,2 L/100km |
| Reichweite | ca. 270 km |
| Motor | V4 Granturismo, flüssigkeitsgekühlt, Desmodromik |
| Getriebe | 6 Gänge, Quickshifter serienmässig |
| Bremsen vorne | 2x 330 mm Scheiben, Brembo Monobloc |
| Bremsen hinten | 265 mm Scheibe |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 |
| Reifen hinten | 240/45 ZR17 |
Für wen passt die Diavel V4?
Die Diavel V4 ist nichts für Einsteiger. 168 PS bei 218 kg erfordern Erfahrung und Respekt. Die Sitzposition mit 770 mm Sitzhöhe passt für Fahrer zwischen 170 und 190 cm optimal. Grössere Fahrer fühlen sich eingeengt, kleinere erreichen den Boden problemlos.
Das Gewicht von 218 kg macht die Diavel handlicher als jeder andere Cruiser. Im Vergleich: Eine Harley Fat Bob wiegt 306 kg, eine BMW R 18 sogar 345 kg. Beim Rangieren, in engen Kurven und beim Anhalten spürst du jeden gesparten Kilo.
Szenarien für Diavel V4-Käufer:
Der Supersport-Umsteiger (35-50 Jahre): Nach Jahren auf Panigale oder R1 tut der Rücken weh. Die Diavel bietet V4-Feeling mit aufrechter Sitzposition. Gleiche Elektronik, gleicher Sound, weniger Schmerzen. Und du fällst an der Ampel auf – mehr als mit dem hundertsten Supersportler.
Der Statement-Fahrer: Die Diavel polarisiert. Cruiser-Fans finden sie zu sportlich, Sportfahrer zu cruisig. Genau das macht den Reiz aus. Wer Aufmerksamkeit will, bekommt sie. Der 240er Hinterreifen allein sorgt für Gespräche an jeder Tankstelle.
Der Wochenend-Kurvenräuber: Unter der Woche steht die Diavel in der Garage. Am Samstag geht’s auf Passstrassen. 168 PS und Cornering ABS machen jeden Alpenpass zum Erlebnis. Gepäck? Passt in den Tankrucksack. Sozius? Bleibt zuhause.
Der Ducatista mit Platzmangel: Wer nur ein Motorrad haben kann, aber Panigale-Gene und Cruiser-Komfort will, findet in der Diavel den Kompromiss. Nicht perfekt für beides, aber gut genug für alles.
Führerschein: Kategorie A
Die Diavel V4 gehört zu den Motorrädern über 35 kW mit 124 kW (168 PS). Du brauchst den Führerschein Kategorie A (unbeschränkt). Ab 25 Jahren Direkteinstieg möglich. Unter 25: A2 zwei Jahre, dann Aufstieg ohne erneute Prüfung. Eine gedrosselte A2-Version gibt es nicht – 168 PS lassen sich nicht auf 48 PS drosseln, ohne den Motor zu ruinieren.
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Probefahrt für V4-Feeling
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Häufige Fragen zur Ducati Diavel V4
Was kostet eine Diavel V4 Occasion 2026?
Ducati Diavel V4 Occasionen starten 2026 bei CHF 18.000 für Exemplare mit 15.000-20.000 km. Gepflegte Bikes unter 10.000 km kosten CHF 21.000-23.000. Der Neupreis liegt bei CHF 26.990 – nach drei Jahren also rund 30% Wertverlust.
Wie teuer ist der Ducati-Service bei der Diavel V4?
Ölwechsel alle 15.000 km kostet CHF 350-450. Grosser Service bei 30.000 km mit Zahnriemen CHF 800-1.000. Die Desmodromik-Kontrolle bei 60.000 km schlägt mit CHF 1.200-1.500 zu Buche. Insgesamt günstiger als beim Panigale V4 wegen der längeren Intervalle des Granturismo-Motors.
Ist die Diavel V4 alltagstauglich?
Bedingt. Die 770 mm Sitzhöhe und 218 kg machen sie handlicher als jeden anderen Cruiser. Aber: 17 Liter Tank reichen nur 270 km, Gepäckmöglichkeiten sind minimal, der Soziussitz ist unbequem. Für Kurzstrecken und Wochenendtouren passt sie, für tägliches Pendeln oder lange Reisen gibt es bessere Optionen.
Welche Alternativen gibt es zur Diavel V4?
Die Triumph Rocket 3 mit 167 PS und 2.500 ccm Dreizylinder ist der einzige echte Leistungs-Konkurrent. BMW R 18 und Harley Fat Bob bieten klassisches Cruiser-Feeling mit weniger Leistung (91-93 PS), aber mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich und authentischerem Sound.
Worauf beim Diavel V4 Gebrauchtkauf achten?
Elektronik-Fehlerspeicher auslesen lassen (über 50 Sensoren), Kupplungskorb auf Geräusche prüfen (Rasseln ist nicht normal), Auspuffanlage auf Eintragung checken, Hinterreifen-Verschleiss kontrollieren (240er verschleisst bei 168 PS schnell), Servicehistorie beim Ducati-Händler verifizieren.
Kann man die Diavel V4 auf A2 drosseln?
Nein. 168 PS (124 kW) lassen sich nicht sinnvoll auf 48 PS (35 kW) drosseln. Die Diavel V4 erfordert den unbeschränkten Führerschein Kategorie A. Direkteinstieg ab 25 Jahren möglich, unter 25 Jahren erst nach zwei Jahren A2-Erfahrung.
Wie klingt die Diavel V4?
Der V4 Granturismo klingt bei niedrigen Drehzahlen verhalten, fast zahm. Ab 5.000 U/min wacht er auf, bei 8.000 U/min brüllt er wie ein Supersportler. Mit Termignoni- oder Akrapovič-Anlage wird es deutlich lauter – ohne dB-Killer allerdings illegal in der Schweiz.
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