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Yamaha XSR 900

Yamaha XSR 900

Yamaha XSR 900


Yamaha XSR 900 kaufen – Gepflegte Occasionen in Winterthur

Drei Zylinder, 119 PS, ein Sound wie ein wütender Hornissenschwarm – die Yamaha XSR 900 bricht seit 2016 mit der Vorstellung, Retro-Bikes seien gemütliche Cruiser. Der CP3-Motor aus der MT-09 steckt in einem Chassis, das an die XS-Baureihe der 70er erinnert. Das Ergebnis: Neo-Retro mit Biss. Der Occasion-Markt bietet 2026 Exemplare ab CHF 7.500 – rund CHF 4.500 unter Neupreis. Als Naked Bike mit Heritage-Optik spricht die XSR 900 Fahrer an, die moderne Technik in klassischer Verpackung wollen. Bei Moto Center Winterthur findest du handverlesene Occasionen mit Probefahrt-Garantie. Der Dreizylinder-Sound allein ist die Anfahrt wert.

Neupreis (ab 2022) ab CHF 11.990
XSR 900 Gen 2 (2022-heute) ab CHF 9.500
XSR 900 Gen 1 (2016-2021) ab CHF 7.500

Warum steckt MT-09-Technik in einem Retro-Kleid?

2016 wagte Yamaha ein Experiment: Den rohen, fast schon brutalen CP3-Dreizylinder der MT-09 in ein Chassis mit 70er-Jahre-Anleihen packen. Die XS-Baureihe – zwischen 1977 und 1985 gebaut – lieferte die Design-Inspiration. Runder Scheinwerfer, Speichenfelgen-Optik (tatsächlich Gussräder), Tank mit klassischer Linienführung. Aber unter der Retro-Haut arbeitet Technik von 2016: Ride-by-Wire, Traktionskontrolle, Assist & Slipper-Kupplung.

Der CP3-Motor – «Crossplane 3» – übernimmt das ungleichmässige Zündintervall der Crossplane-R1. 120°-120°-120° Hubzapfenversatz erzeugt einen Klang, der weder nach Vierzylinder-Säge noch nach V-Twin-Bollern klingt. Etwas Eigenes. Rau, kernig, mit einem Schuss Wahnsinn bei hohen Drehzahlen.

  • CP3-Motor 890 ccm: Crossplane-Konzept aus der R1 – ungleichmässige Zündfolge für bessere Traktion und charakteristischen Sound
  • 119 PS bei 10.000 U/min: Leistung auf MT-09-Niveau, aber mit länger übersetztem 6. Gang für entspannteres Cruisen
  • 87,5 Nm bei 8.500 U/min: Drehmoment-Peak liegt hoch, aber schon ab 4.000 U/min zieht der Motor kräftig durch
  • TCS serienmässig: Dreistufige Traktionskontrolle – abschaltbar für Puristen, die dem Hinterrad vertrauen
  • QSS (Quick Shift System): Kupplungsloser Hochschalten ab 2016 – Runterschalten ohne Kupplung erst ab 2022
  • 193 kg fahrfertig: Leichter als BMW R nineT (222 kg), schwerer als Ducati Scrambler Icon (189 kg)

Was unterscheidet Generation 1 von Generation 2?

XSR 900 Generation 1 (2016-2021): Der Ur-XSR mit 847 ccm CP3-Motor, 115 PS, 87,5 Nm. Deltabox-Rahmen aus der MT-09, 41-mm-USD-Gabel nicht einstellbar (nur Federvorspannung hinten). TCS dreistufig, QSS nur hoch. Design orientiert sich stark an der XS650 der 70er. Schwachpunkt: Die Federelemente sind für sportliche Fahrer zu weich. Viele Besitzer rüsten auf Öhlins oder Wilbers um (CHF 800-2.000). Ab CHF 7.500 als Occasion.

XSR 900 Generation 2 (ab 2022): Komplett neuer Rahmen – kein Deltabox mehr, sondern ein leichterer Gitterrohrrahmen. Motor wächst auf 890 ccm, Leistung steigt auf 119 PS, Drehmoment auf 93 Nm. Neue 43-mm-USD-Gabel von KYB, voll einstellbar. Brembo-Radialbremsen statt Nissin. Design-Sprung: Eckiger Tank, LED-Scheinwerfer im Retro-Stil, digitales Rundinstrument. Gewicht sinkt auf 193 kg. Quickshifter jetzt bidirektional. Cruise Control serienmässig. Ab CHF 9.500 als Occasion.

Occasion-Preise XSR 900 – was ist fair?

Der Neupreis liegt 2026 bei CHF 11.990. Die erste Generation (2016-2021) startet bei CHF 7.500 für Exemplare mit 30.000+ km. Gepflegte Bikes unter 15.000 km kosten CHF 8.500-9.500. Die zweite Generation (ab 2022) beginnt bei CHF 9.500 mit höheren Laufleistungen, unter 10.000 km eher CHF 10.500-11.000.

Warum der Preisunterschied? Die Gen 2 bietet spürbar besseres Fahrwerk, mehr Leistung, bidirektionalen Quickshifter und Cruise Control. Für Vielfahrer lohnt sich der Aufpreis. Wer hauptsächlich Wochenend-Touren fährt, kommt mit der Gen 1 günstiger weg.

Service-Kosten: Yamaha-Intervalle liegen bei 10.000 km oder jährlich. Ölwechsel mit Filter CHF 180-220. Grosser Service (20.000 km) mit Ventilspiel-Kontrolle CHF 400-500. Ventile einstellen (selten nötig) CHF 300-400 zusätzlich. Kette und Ritzel halten 25.000-35.000 km, Satz CHF 250-350. Bremsbeläge vorne CHF 80-120, hinten CHF 50-70. Reifen (Pirelli Phantom Sportscomp oder Michelin Road 5) CHF 350-450 pro Satz.

Worauf beim Gebrauchtkauf achten?

Generation identifizieren: Gen 1 hat runden Tank mit Knie-Aussparungen, analoges Rundinstrument mit kleinem LCD. Gen 2 hat eckigen Tank, komplett digitales Cockpit, LED-Scheinwerfer. Verwechslung unwahrscheinlich, aber Preisunterschied CHF 2.000+.

Servicehistorie prüfen: Yamaha-Scheckheft vollständig? 10.000-km-Intervalle eingehalten? Bei 20.000 km muss Ventilspiel kontrolliert worden sein. Fehlende Stempel = Preisverhandlung CHF 300-500.

Fahrwerks-Upgrades: Viele Gen-1-Besitzer haben Gabel und Federbein getauscht. Öhlins, Wilbers, YSS sind gängig. Dokumentation vorhanden? Original-Teile dabei? Gute Upgrades steigern den Wert um CHF 500-1.000.

Auspuff-Situation: Akrapovič, SC-Project, Arrow sind beliebt. Originalauspuff dabei? Eintragung im Fahrzeugausweis? Nicht eingetragene Anlagen = Probleme bei MFK. Nachrüst-Auspuff ohne Papiere: Preisabzug CHF 300-500 oder Rückbau verlangen.

Sturzschäden erkennen: Lenkerenden, Kupplungs-/Bremshebel, Fussrasten prüfen. Kratzer = Umfaller, passiert. Verbogene Teile oder Risse im Rahmen = harter Crash. Lenkeinschlag prüfen: Geht der Lenker beidseitig gleich weit? Lenkkopflager-Schaden nach Sturz häufig.

Elektronik-Check: Alle Fahrmodi durchschalten (STD, A, B). TCS aktivieren und deaktivieren. Quickshifter testen (hoch und runter bei Gen 2). Fehlerspeicher auslesen lassen – Yamaha-Diagnose beim Händler CHF 50-80.

Korrosion an Alu-Teilen: Gabelbrücken, Schwinge, Motordeckel auf weisse Oxidation prüfen. Kommt bei Winterfahrern oder schlechter Pflege vor. Aufarbeiten CHF 200-400, bei starkem Befall Teile tauschen CHF 500+.

Kupplungskorb-Geräusche: CP3-typisch: Leichtes Rasseln im Leerlauf bei warmer Kupplung ist normal. Lautes Klappern oder Schleifen beim Einkuppeln = Kupplungskorb verschlissen. Reparatur CHF 600-900.

Vergleichbare Modelle zur XSR 900

Diese Neo-Retro-Bikes bieten ähnlichen Charakter:

Modell Leistung Gewicht Occasion ab
Yamaha XSR 900 119 PS 193 kg CHF 7.500
BMW R nineT 109 PS 222 kg CHF 9.500
Ducati Scrambler 1100 86 PS 206 kg CHF 8.500
Triumph Speed Twin 900 65 PS 216 kg CHF 7.000
Kawasaki Z 900 RS 111 PS 215 kg CHF 9.000

BMW R nineT: Boxer-Zweizylinder mit 109 PS, luftgekühlt, echter Heritage-Charakter. 29 kg schwerer als die XSR, aber mit Kardanantrieb (wartungsarm). Riesiges Zubehör-Programm für Customizing. Service teurer (CHF 400-600), dafür längere Intervalle. Für Puristen, die Boxer-Vibrationen mögen.

Ducati Scrambler 1100: L-Twin mit 86 PS – weniger Spitzenleistung, aber satter Durchzug untenrum. Desmodromik-Service alle 15.000 km (CHF 800-1.200). Italienischer Stil, aktive Community. Für Fahrer, die Drehmoment über Drehzahl stellen.

Triumph Speed Twin 900: Britischer Parallel-Twin, 65 PS, A2-tauglich. Klassischstes Design der Gruppe, aber auch die geringste Leistung. 23 kg schwerer als die XSR. Für Einsteiger oder Fahrer, die entspanntes Cruisen bevorzugen. CHF 500 günstiger als XSR Gen 1.

Kawasaki Z900RS: Vierzylinder-Reihenmotor, 111 PS, klassische Z1-Optik von 1972. Sanfterer Charakter als die XSR, linearer Leistungsaufbau. 22 kg schwerer. Für Fahrer, die Vierzylinder-Laufkultur im Retro-Kleid wollen. CHF 1.500 teurer als XSR Gen 1.

Finanzierung für Dreizylinder-Fans

Moto Center Winterthur finanziert XSR 900 Occasionen ab CHF 5.000. Zusage binnen 24 Stunden. Flexible Laufzeiten 24-60 Monate. Rechne mit Raten ab CHF 175 bei 48 Monaten für eine CHF 8.000 XSR 900 Gen 1. Bei CHF 10.000 für eine Gen 2: etwa CHF 230 monatlich.

Neo-Retro-Philosophie – mehr als nur Optik

Die XSR 900 steht für Yamahas «Faster Sons»-Konzept: Moderne Technik, klassische Ästhetik, keine Kompromisse bei der Performance. Anders als reine Retro-Bikes wie die Triumph Bonneville verzichtet die XSR nicht auf Leistung zugunsten von Authentizität. Der CP3-Motor ist kein gedrosselter Kompromiss – er ist derselbe aggressive Dreizylinder wie in der MT-09.

Das Design zitiert die XS650 und XS750 der 70er Jahre, ohne sie zu kopieren. Runde Formen treffen auf moderne Proportionen. Die Gen 2 geht noch weiter: Der eckige Tank erinnert an die XT500, der LED-Scheinwerfer interpretiert klassische Rundscheinwerfer neu. Yamaha nennt es «Authentic Sports Heritage» – ein Bike, das Geschichte respektiert, aber nicht in ihr gefangen ist.

Technische Daten Yamaha XSR 900

Spezifikation Gen 1 (2016-2021) Gen 2 (ab 2022)
Hubraum 847 ccm 890 ccm
Leistung 115 PS (85 kW) 119 PS (87,5 kW)
Drehmoment 87,5 Nm bei 8.500 U/min 93 Nm bei 7.000 U/min
Gewicht fahrfertig 195 kg 193 kg
Sitzhöhe 830 mm 810 mm
Tankinhalt 14 Liter 13,7 Liter
Verbrauch ca. 5,5 L/100km ca. 5,3 L/100km
Reichweite ca. 255 km ca. 260 km
Motor Dreizylinder, flüssigkeitsgekühlt, DOHC Dreizylinder, flüssigkeitsgekühlt, DOHC
Rahmen Aluminium-Deltabox Stahl-Gitterrohr
Quickshifter Nur hoch Bidirektional

Für wen passt die XSR 900?

Die XSR 900 richtet sich an Fahrer, die Naked-Bike-Performance in klassischer Optik wollen. Mit 810-830 mm Sitzhöhe (je nach Generation) eignet sie sich ab etwa 175 cm Körpergrösse problemlos. Kleinere Fahrer können mit Tieferlegung (CHF 200-400) oder flacherer Sitzbank arbeiten. Das Gewicht von 193-195 kg ist im Stand gut kontrollierbar, im Fahrbetrieb fühlt sich die XSR leichter an.

Die Sitzposition ist aufrecht mit leichter Vorneigung – sportlicher als eine Bonneville, entspannter als eine MT-09. Tank-Reichweite von 255-260 km reicht für Tagestouren, bei sportlicher Fahrweise eher 200 km. Soziustauglichkeit ist begrenzt: Die Sitzbank ist kurz, Haltegriffe minimal. Für regelmässige Zweipersonen-Touren gibt es bessere Optionen.

Szenarien für XSR-900-Käufer:

Der Umsteiger von japanischen Vierzylindern: Nach Jahren auf CBR, GSX-R oder ZX kommt der Wunsch nach Charakter. Die XSR 900 liefert Dreizylinder-Eigenheit statt Vierzylinder-Glätte. 119 PS reichen für jeden legalen Einsatz. Der Sound allein macht süchtig.

Der Café-Racer-Interessierte ohne Schrauber-Ambitionen: Klassiker-Optik ohne Vergaser-Gefummel, Kickstarter-Ritual oder Lucas-Elektrik-Lotterie. Die XSR startet immer, fährt immer, braucht nur Standard-Wartung. Trotzdem Blicke an jeder Tankstelle.

Der MT-09-Fahrer mit Stil-Bewusstsein: Gleiche Technik, anderer Auftritt. Die XSR kostet CHF 500-1.000 mehr als die MT-09, bietet dafür Heritage-Design und etwas entspanntere Ergonomie. Für alle, denen die MT-09 zu aggressiv aussieht.

Der Wochenend-Kurvenräuber: Unter der Woche steht die XSR in der Garage, am Samstag geht’s über Pässe. 119 PS und 193 kg ergeben ein Leistungsgewicht von 1,62 kg/PS – genug für jeden Alpenpass. Das Fahrwerk der Gen 2 hält auch ambitioniertem Tempo stand.

Führerschein: Kategorie A

Die XSR 900 gehört zu den Motorrädern über 35 kW mit 85-87,5 kW (115-119 PS). Du brauchst den Führerschein Kategorie A (unbeschränkt). Ab 25 Jahren Direkteinstieg möglich. Unter 25: Erst A2 zwei Jahre fahren, dann Aufstieg ohne erneute Prüfung. Eine gedrosselte A2-Version der XSR 900 gibt es nicht – das Leistungsgewicht wäre auch gedrosselt zu hoch. Alternative für A2: Die Yamaha XSR 700 mit 73 PS, drosselbar auf 48 PS.

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Bei Moto Center Winterthur findest du gepflegte Yamaha XSR 900 Occasionen – beide Generationen. Alle mit Probefahrt-Option, viele mit Yamaha-Service-Historie. Über 1.000 Motorräder an zwei Standorten. Komplettes Yamaha-Portfolio von MT-125 bis MT-10 vorhanden.

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Häufige Fragen zur Yamaha XSR 900

Was kostet eine XSR 900 Occasion 2026?

Generation 1 (2016-2021) ab CHF 7.500, Generation 2 (ab 2022) ab CHF 9.500. Neupreis liegt bei CHF 11.990. Gepflegte Exemplare unter 15.000 km kosten CHF 8.500-10.500 je nach Generation.

Welche XSR-900-Generation ist besser?

Die Gen 2 (ab 2022) bietet besseres Fahrwerk, mehr Leistung (119 statt 115 PS), bidirektionalen Quickshifter und Cruise Control. Für sportliche Fahrer lohnt sich der Aufpreis von CHF 2.000. Wochenend-Fahrer kommen mit Gen 1 günstiger weg.

Worauf beim XSR-900-Gebrauchtkauf achten?

Servicehistorie (10.000-km-Intervalle), Fahrwerks-Upgrades dokumentiert, Auspuff-Eintragungen, Sturzschäden an Hebeln und Fussrasten, Elektronik-Funktionen testen, Kupplungskorb-Geräusche prüfen.

Ist die XSR 900 A2-tauglich?

Nein. Mit 85-87,5 kW ist die XSR 900 nur mit unbeschränktem A-Führerschein fahrbar. Alternative für A2: Yamaha XSR 700 mit 73 PS, drosselbar auf 48 PS.

Wie teuer ist der Yamaha-Service?

Ölwechsel CHF 180-220, grosser Service bei 20.000 km CHF 400-500. Intervalle alle 10.000 km. Günstiger als BMW oder Ducati, auf Niveau anderer Japaner.

XSR 900 oder MT-09 – was ist besser?

Gleiche Technik, anderer Charakter. MT-09 ist aggressiver, sportlicher positioniert. XSR 900 bietet Retro-Optik, etwas entspanntere Ergonomie. Preisunterschied CHF 500-1.000 zugunsten der MT-09.

Wie klingt der CP3-Motor?

Der Dreizylinder mit Crossplane-Konzept klingt rau, kernig, eigenständig. Weder Vierzylinder-Säge noch V-Twin-Bollern. Bei hohen Drehzahlen wird er aggressiv. Mit Akrapovič-Anlage noch charaktervoller.

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