Mash ist die Eigenmarke eines Importeurs. Dahinter steht die SIMA, die Société d’Importation de Motos et Accessoires, gegründet 1976 und ansässig in Levernois bei Beaune im Burgund. 2012 brachte ihr damaliger Chef Frédéric Fourgeaud eine eigene Marke im Stil alter Motorräder auf den Markt. Das erste Modell war die Seventy 125. Den Namen hat die Marke nach eigenen Angaben von der Filmsatire, die Robert Altman 1970 ins Kino brachte.
Französisch ist die Marke, nicht die Fertigung. Mash beschreibt den Ablauf selbst so: Der erste Prototyp entsteht in Beaune und geht mit einem Pflichtenheft an ein Werk in Asien. Die Vorserie kommt per Flugzeug nach Frankreich zurück und wird dort auf der Strasse getestet, erst danach beginnt die Serienfertigung. Die X-Ride 650 wurde laut der Zeitschrift Motorrad bei Shineray in China gebaut. Für die neuen Zweizylinder arbeitet Mash seit 2024 mit dem Hersteller Jedi Motor zusammen.
Eine Mash sieht aus wie ein Motorrad aus den Siebziger- oder Achtzigerjahren und hat die Technik von heute. Bei der X-Ride 650 Classic heisst das: Einspritzung, ABS, Elektrostarter und LED-Licht, dazu ein Tacho im alten Stil. Mash selbst teilt das Programm in Café Racer, Scrambler, Dirt-Track und Classics ein. Die Hälfte der Verkäufe geht nach eigenen Angaben in den Export, und die Schweiz nennt Mash dabei als einen der Hauptmärkte.
Der bekannteste Motor der Marke ist der Einzylinder der 650er. Er hat 644 cm³ und basiert laut Motorrad auf dem Single der Honda Dominator von 1988, mit denselben Massen von 100 Millimetern Bohrung und 82 Millimetern Hub. Dazu kommen ein Ölkühler und eine Einspritzung von Delphi. Die Leistung liegt bei rund 29 kW.
Die X-Ride 650 Classic ist eine Enduro im Stil der Achtzigerjahre, das Vorbild ist nach Einschätzung von Motorrad die Yamaha XT 500. Sie rollt auf 17-Zoll-Rädern, hat fünf Gänge, einen 11-Liter-Tank und ein ABS, das sich fürs Gelände abschalten lässt. Die X-Ride Trail ist die Variante mit 21-Zoll-Vorderrad, eigenem Rahmen und einem voll einstellbaren Fahrwerk von Fast Ace.
Mit der Seventy 125 hat Mash 2012 angefangen. Aktuell führt der Hersteller bei den 125ern unter anderem die Black Seven und die British Seven. 2014 lag die Marke nach eigenen Angaben in Frankreich bei den 125ern mit Schaltgetriebe vor Honda.
Der Name führt in die Irre: Die Five Hundred hat 400 cm³. Sie ist das Modell zwischen den 125ern und der X-Ride 650.
2024 kam mit der FR750 die erste Mash mit zwei Zylindern, ein Roadster mit 730 cm³ und 74 PS. Bremsen und Federung kommen von Brembo und Kayaba, das ABS von Bosch. Die GT750 ist der Tourer auf derselben Basis, mit 24-Liter-Tank, elektrisch verstellbarer Scheibe und zwei Koffern ab Werk.
Unterhalb der Motorräder führt Mash 50er wie die Fifty und die X-Ride 50, dazu Roller von 50 bis 300 cm³ und die elektrischen E-City.
Mash führen wir als Occasion. Vertragshändler der Marke sind wir nicht. Welche Fahrzeuge gerade da sind, siehst du in der Liste auf dieser Seite.
Ob dir eine Mash passt, merkst du im Sattel schneller als im Datenblatt. Komm nach Winterthur, setz dich drauf und fahr eine Runde. Wir beraten dich ohne Zeitdruck, und deinen bisherigen Töff kannst du auf Wunsch eintauschen.
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