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Yamaha XSR 700

Yamaha XSR 700

Yamaha XSR 700

Yamaha XSR700 kaufen – Occasion in Winterthur

Unter dem runden Scheinwerfer und den Alu-Tankabdeckungen der XSR700 steckt derselbe CP2-Zweizylinder wie in der Yamaha MT-07 – nur die Sitzhaltung ist eine andere Geschichte. Bei uns in Winterthur findest du die Yamaha XSR700 regelmässig im Bestand, offen wie auf 35 kW gedrosselt. Dieser Text erklärt, warum der Motor kaum kaputt zu kriegen ist, ab welchem Kilometerstand die Serien-Sitzbank zum Thema wird, wie die Drosselung für den Ausweis A beschränkt bei uns tatsächlich abläuft – und was sie von der MT-07, der Kawasaki Z650RS und der Triumph Street Twin unterscheidet.
XSR7002016–20202021–20232024–2026
Leistung74,8 PS / 54,6 kW73 PS / 54 kW75 PS / 55 kW
Drehmoment68 Nm bei 6’500/min67 Nm bei 6’500/min68 Nm bei 6’500/min
Gewicht fahrfertig186 kg186 kg186 kg
Sitzhöhe815–835 mm835 mm815 mm
Tank14 Liter14 Liter14 Liter
Verbrauch (Werk)4,3 l/100 km4,1 l/100 km4,1 l/100 km

Neupreis: ab CHF 6’990
Occasion ab: ab CHF 5’900

Wie unterscheidet sich die XSR700 fahrerisch von der MT-07?

Auf der XSR700 sitzt du bei 835 Millimetern spürbar höher als auf der baugleichen MT-07 mit ihren 805 Millimetern – dazu kommt ein breiterer, weiter zurückgebogener Lenker. Motor, Rahmen und, ab Baujahr 2021/22, auch die Bremsen sind bei beiden Modellen identisch: derselbe CP2-Zweizylinder, dieselben Fahrleistungen. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen fällt am Ende so gering aus, dass Tagesform und Kleidung mehr ausmachen als das Modell selbst. Wer die MT-07 will, findet sie bei uns als eigene Modellseite – wer die entspanntere Sitzhaltung und den Retro-Look bevorzugt, bleibt bei der XSR700.

Wie lange hält der CP2-Motor der XSR700 durch?

20’000 und mehr Kilometer sind für den CP2-Motor der XSR700 kein Problem, wenn der Service eingehalten wird – ein Fahrzeug mit 26’000 Kilometern auf der Uhr zeigt bis heute keine Probleme und sieht optisch aus wie neu. Der 689-ccm-Zweizylinder leistet je nach Baujahr 73 bis 75 PS (54 bis 55 kW) bei 67 bis 68 Nm Drehmoment – seit 2016 im Kern unverändert. Wer die Maschine kaum bewegt, riskiert eher einen Standschaden als jemand, der sie regelmässig fährt. Etwas gröber schaltet ein Teil der frühen 2021er-Jahrgänge, vor allem zwischen erstem und zweitem Gang; eine tiefer eingestellte Schalthebel-Position schafft bei den meisten betroffenen Maschinen spürbar Abhilfe. Die vier amtlichen Rückrufe der XSR700 betrafen Elektrik, Kettenschutz, Rückstrahler und eine zeitlich begrenzte Kupplungscharge – keiner davon ein wiederkehrendes Problem des Motors selbst. Die Serviceintervalle sind kurz und klar: Erstinspektion nach 1’000 Kilometern, danach alle 10’000 Kilometer oder jährlich; was das bei dir konkret kostet, sagt dir am schnellsten unsere eigene Werkstatt. Wer nach Euro-4-Norm eingelöst ist, findet für einen Sportauspuff nur wenige homologierte Optionen wie Akrapovic – bei Angeboten ohne echte Schweizer Zulassung lohnt sich ein zweiter Blick.

Ab wann wird die Sitzbank der XSR700 zum Thema?

Nach 80 bis 150 Kilometern beginnt bei der Serien-Sitzbank für viele Fahrer das Steissbein zu ziehen, spätestens nach einer Stunde ist für die meisten Schluss. Wer länger unterwegs ist, kennt das Problem und auch die Lösung: eine straffere, etwas weiter hinten sitzende Solositzbank für rund 185 Euro hilft laut mehreren Besitzern zuverlässiger als ein nachträgliches Gelpolster beim Sattler. Bei zügigerer Fahrt ab etwa 80 km/h kommt gelegentlich ein zweites Thema dazu: Das Heck neigt in Kurven zu leichtem Nachfedern, weil das Serien-Federbein wenig Dämpfung mitbringt – ein Öhlins-Federbein als Nachrüstung schafft hier Abhilfe. Wie sich das auf einer Passstrasse tatsächlich anfühlt, merkst du am ehesten bei einer Probefahrt. Dass beides niemanden von langen Touren abhält, zeigt eine Maschine, die zwei Jahre hintereinander die Route des Grandes Alpes und die Pyrenäen zurücklegte und auch nach 20’000 Kilometern noch flott durch enge Kehren geht – selbst mit dem einfachen Serienfahrwerk.

Wie modern ist die Retro-XSR700 wirklich unter dem Blech?

Seit Marktstart 2016 ist ABS bei der XSR700 serienmässig – richtig modern wurde sie aber erst 2022, als Yamaha komplett auf LED umstellte und eine neue 298-mm-Doppelscheibenbremse vorne verbaute. Dazu kam eine überarbeitete Gabel mit angepasster Dämpfung und ein zentraleres, besser ablesbares LC-Display. Der Verbrauch liegt je nach Baujahr zwischen 4,1 und 4,3 Litern auf 100 Kilometer bei einem 14-Liter-Tank – Reichweite für einen ganzen Tag Landstrasse, ohne dass ständiges Tanken zum Thema wird. 2024 kamen mit „Heritage White“ und „Historic Black“ zwei neue Farbvarianten dazu, technisch blieb die Maschine gegenüber 2022/23 unverändert.

Was du bei einer gebrauchten XSR700 prüfst

  • Kupplungs-Rückruf 2024. Betrifft Rahmennummern von Dezember 2022 bis Oktober 2024 (auch MT-07, Ténéré 700, Tracer 7): Ein Korrosionsschutzmittel liess Kupplungsscheiben bei Hitze verkleben. Die Reparatur ist kostenlos – bei einer Occasion aus diesem Zeitraum lohnt sich der Blick ins Serviceheft, ob sie bereits gemacht wurde.
  • Geräusch aus dem Heck. Leichtes Nachfedern oder Wobbeln ab rund 80 km/h in Kurven deutet auf das bekannte Dämpfungsthema des Serien-Federbeins hin, siehe oben.
  • Serviceheft. Lückenlos dokumentierte Inspektionen – Erstinspektion nach 1’000 km, danach alle 10’000 km oder jährlich – geben bei höherer Laufleistung Sicherheit.
  • Kettensatz und Reifen. Beides Verschleissteile mit direktem Einfluss auf Fahrverhalten und Sicherheit; lass sie bei der nächsten fälligen Inspektion in unserer eigenen Werkstatt prüfen.

Yamaha XSR700 gedrosselt als Occasion kaufen

Offen leistet die XSR700 bis zu 55 kW – deutlich über der Grenze von 35 kW, die der Ausweis A mit Leistungsbeschränkung in der Schweiz erlaubt. Diese Kategorie heisst offiziell A mit Leistungsbeschränkung, nicht A2 – das ist nur der EU-Begriff. Erlaubt sind maximal 35 kW und 0,2 kW pro Kilogramm Leergewicht, ab 18 Jahren; nach zwei Jahren steigst du ohne weitere Prüfung in die unbeschränkte Kategorie A auf. Der offizielle Schweizer Importeur führt die XSR700 deshalb auch als eigene 35-kW-Werksvariante, zum selben Einstiegspreis wie die offene Version. Bei uns steht die XSR700 entsprechend sowohl offen als auch auf 35 kW gedrosselt im Angebot – beides dieselbe Maschine, physisch nicht ab Werk gedrosselt. Wir drosseln erst nach dem Kauf auf Wunsch, die Kosten dafür stecken im Preis der gedrosselten Variante. Welche Version zu deinem Ausweis passt, klärst du am einfachsten bei einer Probefahrt.

Vergleichbare Modelle zur Yamaha XSR700

Drei Maschinen tauchen in Vergleichen regelmässig neben der XSR700 auf.
ModellLeistungGewichtOccasion abSpricht dafürSpricht dagegen
Yamaha XSR70073–75 PS / 54–55 kW186 kgCHF 5’900Entspannte Sitzhaltung, Retro-LookSitzbank nach 1 Std. unbequem
Yamaha MT-0773–75 PS (gleicher Motor)––Günstiger, sportlichere SitzpositionKein Retro-Design
Kawasaki Z650RS67 PS–CHF 7’950Ähnliches Neo-Retro-Konzept6–8 PS weniger, teurer als Occasion
Triumph Street Twin––ab CHF 4’900900-ccm-Twin, mehr HubraumJunge Occasion deutlich teurer (CHF 9’500)
Die Yamaha MT-07 teilt sich Motor und Rahmen komplett mit der XSR700, kostet aber weniger und sitzt sportlicher statt entspannt. Für alle, denen der Retro-Look egal ist und die lieber nach vorne gebeugt sitzen, ist die MT-07 die günstigere Wahl. Die Kawasaki Z650RS verfolgt ein ähnliches Neo-Retro-Konzept auf Basis eines modernen Naked-Bikes, bleibt aber mit 67 PS unter der Leistung der XSR700 und liegt auf dem Schweizer Occasionsmarkt eher höher im Preis. Wer das kantigere Kawasaki-Design bevorzugt und mit etwas weniger Leistung zufrieden ist, findet in der Z650RS die passendere Maschine. Die Triumph Street Twin bringt mit 900 statt 689 ccm mehr Hubraum, junge Occasionen liegen aber deutlich über dem Einstiegspreis der XSR700. Für alle, denen der britische Twin-Sound und mehr Hubraum wichtiger sind als der Preis, ist die Street Twin die Alternative.

Häufige Fragen zur Yamaha XSR700

XSR700 oder MT-07 – was ist der Unterschied?

Technisch sind beide mit der MT-07 praktisch identisch – Motor, Rahmen und, ab 2021/22, auch die Bremsen. Der Unterschied liegt in Sitzposition und Lenker: Die XSR700 sitzt höher und entspannter.

Gibt es die XSR700 auch gedrosselt für den Ausweis A beschränkt?

Ja – es gibt eine offizielle 35-kW-Werksvariante zum selben Einstiegspreis wie die offene Version. Bei uns steht die XSR700 sowohl offen als auch gedrosselt im Angebot, mehr dazu im Abschnitt zum Ausweis A mit Leistungsbeschränkung.

Wie bequem ist die Sitzbank auf längeren Fahrten?

Ehrlich: eher nicht. Ab 80 bis 150 Kilometern spüren viele Fahrer das Steissbein, spätestens nach einer Stunde ist für die meisten Schluss. Eine straffere Solositzbank schafft Abhilfe.

Ist die XSR700 zu zweit alltagstauglich?

Geteiltes Bild: Für 2 bis 3 Stunden meist unproblematisch, manche Sozia oder mancher Sozius meldet aber schon nach 90 Minuten Unbehagen.

Wie viele Kilometer hält der Motor?

20’000 und mehr Kilometer gelten bei eingehaltenem Service als unproblematisch. Vorsicht eher bei sehr wenig gefahrenen Maschinen wegen des Standschaden-Risikos.

Was kostet die Jahresinspektion ungefähr?

Das Intervall steht fest: Erstinspektion nach 1’000 km, danach alle 10’000 km oder jährlich. Den aktuellen Preis dafür nennt dir unsere Werkstatt.

Verfügbare XSR700 bei uns in Winterthur

Ob offen oder auf 35 kW gedrosselt, als junge Occasion oder Neufahrzeug: Am besten testest du Sitzposition und Fahrgefühl direkt selbst. Eine Probefahrt ist schnell vereinbart, unsere Yamaha-Occasionen stehen bei uns vor Ort bereit.

Jetzt verfügbar:

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Aktuell 3 XSR 700 verfügbar

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Du liebäugelst mit einer Yamaha XSR 700 als Occasion? Ob der Preis fair ist, hängt stark vom Alter ab – wie viel ein Motorrad mit den Jahren an Wert verliert und wann der Kauf am günstigsten ist, zeigt unser Wertverlust-Ratgeber. Worauf du bei Papieren, Technik und Probefahrt achten solltest, fasst die Occasion-Checkliste für die Schweiz Schritt für Schritt zusammen.

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